03. – 06.09.2026 Seminar für Frauen

Klärung und Heilung der Mutterbeziehung – (wie)geht das?


vorheriger Termin: 27.02. – 01.03.2026 – die Seminare ergänzen sich, können aber auch einzeln gebucht werden.

Ob sich der Boden auf dem ich stehe sicher oder wackelig anfühlt, hat sehr viel mit meinen frühen Beziehungserfahrungen zu tun.
Für die meisten von uns ist die Mutter die prägende Beziehungsperson – und diese Beziehungserfahrung, das Bild, was die Mutter in uns hinterlassen hat, lebt noch lange nach der gemeinsamen Familienzeit als Mutterintrojekt, als mächtige archetypische Kraft, in uns weiter.
Die Mutter, diese erste Beziehungserfahrung mit ihr, sitzt womöglich wie eine Glasglocke über uns, in der IHRE Werte, IHRE Muster und IHRE Traumata und Kompensationsversuche wirken – und das eigen Selbst in seiner Entwicklung und freien Entfaltung bremsen können.
Wenn wir uns dessen bewusst werde, die Anpassung und/oder Rebellion in Bezug auf die Mutter und ihre (vermeintlichen) Erwartungen erkennen, können wir freier werden und bewusste wie unbewusste Schuldgefühle loslassen.

Es geht nicht darum Schuld zu verschieben, es geht überhaupt nicht um Schuld, sondern um Leid, dass womöglich über Generation ungewollt weitergegeben wurde. Wir können das nicht ungeschehen machen, und es nützt nichts jemanden zu be- oder verurteilen. Aber wir können etwas erkennen und beenden.

Der Schmerz – nicht das eigene Leben und die eigenen Potenziale zu leben – sonder fast alles Handeln auf das endlich „anerkannt und gesehen werden“ von der Mutter auszurichten (- bzw. auch auf alle, auf die ich das projiziere) – ist groß.
Natürlich prägen unsere Väter auch, sie können verletzen und verstören – allerdings geht es in diesen Seminaren darum, gerade das was Töchter mit Müttern erlebt haben, was oft sehr verwickelt und verschleiert ist, ans Licht zu holen.
Dies zu benennen, zu bewüten und zu betrauern bedeutet, die Verhaftungen und Verklebungen zu lösen und die Glasglocke zu durchbrechen – um dann endlich ins eigene Leben gehen zu können, ohne Schuldgefühle die eigenen Bedürfnisse wichtig zu nehmen und Freude, Liebe und Lust zu geniessen.

Methoden:
Arbeit mit Emotionen auf der Grundlage der Bondingpsychotherapie, Körperarbeit, Tanz, Malen, Schreiben, Meditationen und Gruppenprozesse.

Kosten:
330,- € bis 370,-€ nach Selbsteinschätzung. Für beide Termine zusammen 640,-€. Für Teilnehmerinnen der Samstags-Jahresgruppe beide Seminare zusammen: 500,-€
Weitere Ermäßigung für Studierende, Alleinerziehende, Geringverdienende…
Zuzüglich VVP für 70,-€ DZ und 75,-€ EZ pro Tag

Anmeldung: schriftlich an u.leuterer@gmx.de
mit einer Anzahlung von 80,-€ ist ein Platz reserviert.

Veranstaltungsort:
Ilse-Eickhoff Akademie http://www.ilse-eickhoff-akademie.de

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